Traumatherapie Ausbildung

Fortbildungen für Therapeut*innen und alle fachlich Interessierten

Gratis E-Book und kostenfreier Videolehrgang

 

Warum eine Trauma Ausbildung?

Als Psychotherapeut*in weißt du, dass die Arbeit mit traumatisierten Menschen in der Therapie eine besondere Herausforderung darstellt. Gerade methodisch sind die Anforderungen bei der Behandlung von Menschen, die ein überwältigendes Ereignis erlebt haben, sehr hoch. – Vielleicht bist du auch in deiner Arbeit mit klassischen, von der Krankenkasse zugelassenen Methoden an deine Grenzen gekommen und möchtest neue, andere Wege gehen. Die Traumatherapeuten-Ausbildung, die ich dir mit meinen Fortbildungen anbiete, soll deinen Blick öffnen und dir alles an die Hand geben, was du brauchst, mit deinen Klient*innen zu arbeiten.

Selbsthilfe

Somatische Emotionale
Integration®

Eine haltungs- und bindungsorientierte Körperpsychotherapie. Traumata jeder Form führen zu einer tiefgreifenden Dysregulation in Menschen. Diese Dysregulation führt zu emotionalen Schwankungen, wenig Stressresistenz und vor allem zu einer Abgeschnittenheit vom eigenen Körper und den eigenen Gefühlen.
Menschen wieder in Verbindung mit sich selbst und der Welt zu bringen und ihre Selbstregulation und Bindungsfähigkeit zu verbessern ist das Ziel meiner therapeutischen Arbeit – und deshalb auch der wichtigste Teil meiner Traumatherapeuten-Ausbildung.

Selbsthilfe

Trauma trennt uns

Traumatisierungen führen zu einem tiefen Gefühl der Wertlosigkeit, zu Scham und dem Gefühl der Entfremdung. Viele Menschen fühlen sich der Gemeinschaft nicht mehr zugehörig, haben das Gefühl „Aliens“ zu sein und leben in ihrem Kopf. Manchmal sind Menschen hochfunktional, aber überhaupt nicht mit sich und ihrem Körper verbunden.
Häufig bricht diese Funktionalität später im Leben zusammen. An diesem Punkt suchen manche Menschen dann Unterstützung.

Selbsthilfe
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Alle Klient*innen haben ein Entwicklungstrauma

Das ist eine verwegene Behauptung, doch die neuesten Erkenntnisse deuten genau darauf hin. Entwicklungstrauma ist ein ungünstiges Wort, da mit Trauma oft nur massive Verletzungen assoziiert werden. Entwicklungstraumata können aber durch mangelnde Empathie, ihrerseits traumatisierte Eltern, das ständige Schreienlassen des Kindes, eine schwere Geburt, mangelnde Bindung u.v.m. entstehen. Ein wichtiger Teil der Trauma-Fortbildungen ist es deshalb auch die Arbeit mit Definitionen und Betrachtungen rund um den Trauma-Begriff.

SEI® Fortbildungen

Die Basismodule 1 und 2 der SEI®-Fortbildungen geben dir ein umfassendes Wissen und viele praktische Anregungen an die Hand. Im Zentrum steht das Erkennen früher Verletzungen und Entwicklungstraumata und deren Integration. Die Online-Fortbildung zum Thema Entwicklungstraumata richtet sich an Therapeut*innen und andere fachlich Interessierte und beinhaltet umfassenden Videolektionen, Übungen und Anleitungen.

Basismodul 1 SEI®

Beziehung und Sicherheit mit traumatisierten Klienten

Basismodul 2 SEI®

Integration früher Prägungen und Lebensmuster

Warum Trauma besondere Therapie-Wege braucht

Viele Traumatherapie-Ausbildungen, die aktuell auf dem Markt sind, beziehen sich lediglich auf die Arbeit mit Schocktraumata. In meinen Fortbildungen breche ich damit und öffne deinen Blick auch für das Entwicklungstrauma und seine Besonderheiten. Diese geöffnete Trauma-Definition ermöglicht dir eine tiefere Annährung an deine Klient*innen und ihre Bedürfnisse in der Therapie.

Dass Menschen mit traumatischen Erfahrungen von einer “klassischen” Psychotherapie oft nicht wirklich profitieren, ist im Laufe der Zeit immer wieder deutlich geworden.
Gerade Gesprächstherapien können sogar eine kontraproduktive Auswirkung haben, da das häufige Besprechen des Traumas bei den Klient*innen zu einer Retraumatisierung führen kann. Die traumatischen Erfahrungen werden dadurch immer wieder erlebt und können die Betroffenen im schlimmsten Fall vollkommen überschwemmen. Normale therapeutische Empathie ist also bei der Arbeit mit einem traumatischen Erlebnis für unsere Klienten eher schädigend, da Empathie es dem Gegenüber normalerweise ermöglich soll, sich selbst mehr zu fühlen und einen tieferen Zugang zu sich selbst zu bekommen. Genau dies ist für Menschen mit einem Trauma jedoch nicht auszuhalten und wird sie mit Gefühlen und Ohnmacht überschwemmen oder sie in die Dissoziation treiben.

 

Was du in einer speziellen Traumatherapie-Ausbildung lernst

Als Therapeuten sind wir hier besonders gefragt und müssen uns den speziellen Bedürfnissen von traumatisierten Menschen stellen. In deiner Ausbildung zum Traumatherapeuten lernst du, wie du mit traumatisierten Klient*innen arbeiten kannst, ohne dass diese von ihren Gefühlen überschwemmt werden oder dissoziieren. Der Körper dient dabei als Anker und Heiler. Er hilft alte Erfahrungen neu zu bewerten und neue Erfahrungen zu machen, die die Person wirklich erreichen. Dadurch entsteht ein neuer Blick auf das eigene Leben und Erleben und es kann eine neue Sicht auf sich selbst und das Leben entstehen.

Das Wichtigste an der Arbeit mit Klient*innen ist jedoch unsere eigene Haltung. SEI® ist ein sehr stark haltungs- und beziehungsorientierter Ansatz, bei dem es weniger um Techniken geht, als um eine umfassende Arbeit an der eigenen Haltung. Echter Kontakt und echte Beziehung sind die Grundlage für eine heilsame Arbeit mit Entwicklungstraumata. Dazu müssen wir als Therapeut*innen unseren eigenen Keller aufgeräumt und Klarheit über unsere eigenen Bindungsmuster haben. Echte Begegnung braucht zwei Menschen und kann niemals einseitig sein.

Klient*innen brauchen das Gefühl “gefühlt zu werden”. Dafür brauchen wir einen guten Blick auf innere Strukturen, auf die Bedeutung von dem, was wir erzählt bekommen, und eine Klarheit in der somatischen Übertragung, die immer stattfindet und die wir zum Spiegeln nutzen können. Was Menschen uns erzählen oder die Probleme, mit denen sie vordergründig zu uns kommen, sind oftmals nicht die Ursachen ihres Leidens. Es liegt an uns mehr zu sehen, als das was wir gezeigt bekommen.

Eine Weiterbildung im Bereich Traumatherapie kann dir einen neuen Blick für die Arbeit mit Klient*innen öffnen und deine Therapie-Arbeit in der Praxis – insbesondere mit traumatisierten Menschen – vielfältig bereichern.