„Bindungsverletzungen heilen“ (Präsenzfortbildung)

 

Entwicklungstrauma und Bindungsverletzungen sind nicht voneinander trennbar

Bindungsverletzungen brauchen echten Kontakt

Dieses Wochenende beschäftigen wir uns mit einer der existentiellsten Kräfte des menschlichen Da-seins: Bindung.

Bindung scheint tief in unserer DNA verankert zu sein und ist einer der treibenden Kräfte des menschlichen Lebens. Aus der Forschung (und dem gesunden Menschenverstand J) weiß man inzwischen, dass geglückte Bindungen maßgeblich für ein erfülltes Leben sind. Verbundenheit stärkt unser Immunsystem, wirkt gegen Einsamkeit und trägt zu einem Gefühl von Sinnhaftigkeit bei.

Umso erschreckender ist die Zunahme von Vereinzelung und gescheiterten Beziehungen in unserer Gesellschaft. Immer mehr Menschen können keine erfüllenden Partnerschaft oder enge Freundschaften aufrechterhalten.

Die Wurzeln dieser Probleme findet sich in den Prägungen, die meist schon vor dem ersten Lebensjahr stattgefunden haben.

 

 

Wo bist du?

n der Bindungstheorie heißt es sehr schön: Wir alle kommen auf die Welt mit der Frage:

„Wo bist du?“

Leider wird diese Frage oftmals nicht adäquat beantwortet und so verlieren Menschen bereits so früh ihr Gefühl für Zugehörigkeit, Sicherheit und Selbstwert. Eine sichere Bindungserfahrung führt zur Lust an sich selbst und der Welt. Neugier, Lebendigkeit und Explorationsverhalten werden dadurch tragende Säulen des Lebens.

Unsichere Bindungen hingegen erzeugen Angst und Unsicherheit. Menschen können weniger Sicherheit in sich und der Welt entwickeln und verlieren dadurch nicht nur an Lebensfreude, sondern auch an Möglichkeiten, ihr Potential in die Welt zu bringen.

An diesem Wochenende schauen wir uns alle 4 Bindungsstile genauer an. Wir erforschen, wie sie entstehen und wie sie sich bei erwachsenen Menschen zeigen. Außerdem erforschen wir unseren eigenen Bindungsstil, da dieser starke Auswirkungen auf die Art unseres therapeutischen Wirkens hat.

 

Die Eckpfeiler dieser Fortbildung

Die Bindungsmuster

In unseren Beziehungen haben wir alle das Gefühl sehr individuell zu reagieren. Es ist aber so, dass man unser Verhalten in 4 Arten von Bindung einteilen kann.

Das eigene Bindungsmuster

Als TherapeutInnen haben wir auch Bindungsmuster und diese beeinflussen die Art und Weise, wie wir therapeutisch arbeiten.

Integrative Erfahrungen

Wir werden bestimmte Übungen und Settings verwenden, um die unterschiedlichen Bidnungsverletzungen  besser zu integrieren.

Eine Herausforderung

Geht es um Kontakt und Bindung sind wir alle sehr verletzlich und möchte ich Klienten auf dieser Ebene begegnen, braucht es auch Mut neue Wege zu gehen.

Hier kannst du dich anmelden

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Informationen zum Ablauf

Datum:
​12. – 14. Oktober 2020

​Zeiten:
Montag: 14.00 – 18.00 Uhr
Dienstag: 10.00 – 17.30 Uhr (90 min Mittagspause)
Mittwoch: 10.00 – 16.00 Uhr (60 min Mittagspause)

Kosten​​​​​:
500 € zuzügl. 19 % MwSt ​= 595 €

Voraussetzung für diese Fortbildung ist die Basisfortbildung Modul 1
Bitte schicke uns eine Kopie deiner Teilnahmebescheinigung von Modul 1

Anmeldung ist ab dem 1. April 2020 möglich

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Ort

​​Seminarzentrum Dami Charf
Am Leinekanal 4
37073 Göttingen

Für Unterkunft und Verpflegung müssen die TeilnehmerInnen selbst sorgen
Unterkunftsliste (Auswahl) zum download

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Vertrag zum download