Basis Fortbildung: „Frühe Verletzungen und Enwicklungstrauma erkennen und heilen“ –  (Präsenzfortbildung) Modul 1

 

Entwicklungstraumata sind die Grundlage der meisten Störungen und Probleme

Psychotherapie ist oftmals gesprächsorientiert und selbstreflexiv

Psychotherapie ist oftmals gesprächsorientiert und selbstreflexiv. Diese sogenannten linkshemisphärischen Prozesse führen zu kognitiven Erkenntnissen beim Klienten, jedoch äußern viele Klienten, dass sie keine wirkliche Veränderung im Leben spüren – auch nach jahrelangen Therapien nicht.

Aufhebung der Spaltung

Die Dualität, in der wir oft leben – Trennung von Verstand und Körper – zeigt sich auch in der Psychotherapie. In dieser Fortbildung geht es darum, wie wir unsere Klienten über körperorientierte Interventionen und durch eine rechtshemisphärische Kommunikation tiefer erreichen und in Kontakt mit sich​ und uns bringen können.

Die Eckpfeiler dieser Fortbildung

Menschen spüren sich kaum noch

Die meisten Menschen spüren sich kaum noch im Körper. Das führt dazu, dass sie Stress nicht bewusst wahrnehmen, ihre Grenzen nicht spüren und sich selbst oft ausbrennen.

Selbstregulation lernen

Selbstregulation ist die Kernfähigkeit eines gesunden Organismus. Nur durch Selbstregulationsfähigkeiten können Emotionen reguliert , eine Pause zwischen Reiz und Reaktion gemacht und Beziehungen positiv gestaltet werden.

Mit Kontakt arbeiten lernen

Kontakt ist ein großes Wort, das jeder etwas anders füllt. Hier geht es um den Kontakt zwischen Menschen, bei dem sich jemand wirklich gefühlt fühlt. Auf dieser Ebene ist ein völlig anderes arbeiten möglich.

Es geht um Haltung

Im Alltag achtet jeder von uns auf die Intention und Haltung von den Menschen, die wir kennen lernen. Wir wissen, wie wichtig diese für jede Vertrauensbasis ist. Dennoch wird die innere Haltung und Intention mit der wir Therapie machen, kaum angesprochen. Aus einer Haltung heraus zu arbeiten ist anders als aus einer Profession heraus zu arbeiten.

Die Arbeit mit impliziten Erinnerungen

Wenn Klienten erzählen dann bewegen sie sich meist im biographischen oder expliziten Gedächtnis. Unsere Lebens- und Verhaltensmuster liegen jedoch im impliziten Gedächtnis. Integration ist nur möglich, wenn wir mit diesen Gedächtnisinhalten arbeiten  und neue Muster anlegen können.

Vertrauen und Berührung

Gerade sehr früh verletzte Menschen erleben die Welt oft wie durch eine Glasscheibe. Sie erleben sich als getrennt von den Anderen. Selbst mit uns im Raum haben sie oft das Gefühl alleine zu sein. Dieses alleine sein lässt sich oft nur durch Berührung auflösen.

Inhalte der Fortbildung

  • theoretische Grundlagen
  • theoretische Grundlagen der Arbeit mit dem Körper
  • die eigene Rolle
  • beziehungsorientiertes Arbeiten
  • die Körperwahrnehmung des Klienten schulen (die meisten unserer Klienten spüren sich nicht)
  • Somatische Übertragung: ich fühle, was du fühlst
  • Somatische Spiegelung: ich fühle, was du fühlst und spiegele dir dieses zurück
  • Wie kann ich das, was ich fühle in Worte fassen, die meine Klienten erreichen und berühren
  • Was muss ich tun, damit ein Klient sich „gefühlt fühlt“

 

 

  • Wie wir unsere Beobachtungen interpretieren und verbalisieren können
  • den Körper lesen
  • die dreifache Aufmerksamkeit: ich fühle mich, ich fühle dich und ich halte die Metaebene
  • Unterscheidung von Emotionen, Gefühlen, Interpretationen und Instinkten
  • Wie Klienten Emotionen regulieren lernen können
  • Umgang mit Berührung im therapeutischen Setting
  • Containment
  • Selbstregulation und Co-Regulation

 

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Informationen zur Fortbildung

2019 ist dieses Modul nur noch im Onlineformat zu belegen.
Du findest alle Informationen hier: Basis-Onlinefortbildung

Ab 2020 werden die Fortbildungen umgestellt und es wird ein blended learning Angebot geben.
Das bedeutet die Fortbildung wird inhaltlich im Onlineformat angeboten und es können bei Interesse
Übungstage dazu gebucht werden.